"Lass mich mal ran" Installation 2011
Gemeinschaftsprojekt mit
Pascal Schneider und
Daniela Kulcsar
Die interaktive Installation "Lass mich mal ran" war im Rahmen der Mainzer Museumsnacht im Juni 2011 in den Schaufenstern eines Mainzer Ladengeschäfts angebracht. Besucher konnten mit einem Pinsel auf eins der Fenster wie auf einer Leinwand zeichnen. Anschließend drückten sie auf einen Knopf, woraufhin die Zeichnung automatisch in einen Trickfilm integriert wurde, der während der ganzen Zeit bereits mit einem Beamer auf eine Leinwand im benachbarten Fenster projiziert wurde. Gleichzeitig wurde die Zeichenfläche wieder leer und es konnte erneut darauf gezeichnet werden. Der Trickfilm wurde also mit jeder neuen Zeichnung länger.
"Mainzer Designgespräche, Designpreis Rheinland-Pfalz" Animation 2010
Für die Mainzer Designgespräche 2010 und den Designpreis Rheinland-Pfalz 2010 habe ich verschiedene Animationen produziert. Sie orientieren sich alle stark am Printdesign der Veranstaltungen, das von
Sarah Pittroff gestaltet wurde.
Eröffnet wurden beide Veranstaltungen mit einem Opener. Mit den anderen Animationen wurden einerseits bei den Mainzer Designgesprächen die drei Referenten, andererseits beim Designpreis Rheinland-Pfalz die Arbeiten in den Kategorien Preisträger, Auszeichnungen und Juniordesign vorgestellt.
Die akustische Untermalung der Animationen stammt von
Bernhard Dulle.
Veranstalter:
descom
"biotopic" Animation 2010
biotopic ist eine generative Animation, die zum Lichtkulturfestival Luminale in 2010 an das Hauptgebäude des Mainzer Hauptbahnhofs projiziert wurde.
Stilisierte Pflanzen brechen von unten durch den Boden und ranken sich nach oben, wobei sie den mathematischen Gesetzmäßigkeiten des natürlichen Pflanzenwuchses folgen. Es wird der Eindruck erweckt, die Natur erobere sich den urbanen Raum zurück.
"liquidlight" Installation 2010
liquidlight ist eine Installation, die ebenfalls für das Lichtkulturfestival Luminale in 2010 entworfen wurde und die an der Decke im Mainzer Hauptbahnhof angebracht war.
Bei dieser Installation ist ein Stück reflektierenden Stoffs an der Decke befestigt. Hinter dem Stoff ist eine mechanische Vorrichtung angebracht, auf der bewegliche Stäbe befestigt sind. Diese Stäbe sind elektronisch mit einem Rechner verbunden, auf dem Schwarz-Weiß-Videos abgespielt werden, die einfache grafische Elemente zeigen.
Die schwarzen und weißen Pixel werden vom Rechner in Echtzeit in mechanische Impulse umgewandelt und sorgen so dafür, dass die Stäbe bei weißen Pixeln raus geschoben und bei schwarzen Pixeln eingefahren werden. Bei grauen Pixeln wird die entsprechende mittlere Position der Stäbe berechnet.
Durch den ständigen Positionswechsel der Stäbe entsteht für den Zuschauer auf dem reflektierenden Stoff der Eindruck, auf die Oberfläche einer sich bewegenden Flüssigkeit zu schauen.
Indem die optischen Signale, die sonst nur zweidimensional auf einem Bildschirm oder einer Leinwand sichtbar sind, in die Bewegungen der Stäbe umgesetzt werden, wird die Zweidimensionalität der Videos aufgebrochen und der Raum involviert - aus dem optischen wird ein plastisches Spiel.
"Unter Tag" Animation 2009
Gemeinschaftsprojekt mit
Robert Meyer und Tjark Ihmels
Anlässlich der 125-Jahrfeier des Mainzer Hauptbahnhofs war der Alte Bahntunnel, der zu diesem Zeitpunkt für den ICE-Verkehr ausgebaut wurde und mittlerweile wieder freigegeben ist, für Besucher geöffnet. Hierfür haben wir drei Projektionen entwickelt, deren Bildwelten der Malerei entlehnt sind. Die Besucher konnten bei geführten Rundgängen in die scheinbar im Raum stehenden Projektionen eintauchen.
"Stille Post" Installation 2009
Stille Post ist eine Installation, die ich als Teil der Gemeinschaftsausstellung Starkstrom für die Rheinpartie in 2009 geschaffen habe, einem Kunstfestival im Tal der Loreley (Oberes Mittelrheintal).
Für dieses Projekt waren in den Ausstellungsräumen Mikrofone angebracht, die die Gespräche der Besucher aufgenommen haben. Mit einer Diktiersoftware wurden diese Gespräche verschriftlicht, wobei kein Anspruch bestanden hat, den genauen Wortlaut wiederzugeben. Die entstandenen Texte wurden dann von mehreren Nadeldruckern auf Endlospapier ausgedruckt. Ein Teil der Drucker stand auf einer Galerie in der dritten Ebene, sodass das ausgegebene Papier bis nach unten ins Erdgeschoss auf den Boden fiel. Die anderen Drucker standen auf der zweiten Ebene der Galerie und bildeten über den offenen Innenraum hinweg eine Papierendlosschleife.
"ecofilm" Design 2009
ecofilm ist ein Filmproduktionsunternehmen, das vorrangig Filme für ökologisch und sozial nachhaltig arbeitende Unternehmen und Vereine produziert.
Für ecofilm habe ich einen neuen Internetauftritt entworfen und das Logo neu gestaltet.
"Transduktion" Installation 2009
Das Musiktheaterstück Transduktion - Visualisierte Musik war eine Kooperation zwischen Designstudenten der Fachhochschule Mainz und Kompositionsstudenten der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. Aufgeführt wurde es im Februar 2009 im Rahmen der musik-theater-werkstatt des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden.
Das komplexe Konzept umfasst Kompositionen, die von Musikern auf der Bühne gespielt werden, eine Installation, die gemeinsam von mir und
Robert Meyer entworfen wurde und im Bühnenraum hängt, und Projektionen, die in den Bühnenraum geworfen werden.
Die Installation schließt die räumliche Lücke zwischen den Musikern und den Projektionen, indem sie einerseits trotz dreidimensionaler Ausdehnung gleichsam als Fläche für die Projektionen dient und andererseits mit ihren filigranen Streben bewusst auf die Saiten der Instrumente verweist, die auf der Bühne zum Einsatz kommen. Sie ist somit das verbindende Element zwischen Musikern und Projektionen.
Die Anordnung der Installation deutet darüber hinaus eine Ausdehnung des künstlichen Raums hinein in einen natürlichen Raum an, indem sie mit unterschiedlichen Höhenstaffelungen auf landschaftliche Höhenprofile anspielt.
"Transduktion" Design 2009
Plakat und Flyer für die Veranstaltung Transduktion
Papperlapapp Design 2009
Gemeinschaftsprojekt mit
Robert Meyer und
Yann Siebrecht
Entwurf und Umsetzung eines Magazins papperlapapp
Ziel war die zweidimensionale Darstellung einer hypertextähnlichen Struktur, die Querverbindungen zwischen zwei Themenkomplexen veranschaulicht, die auf den ersten Blick nichts miteinander verbindet.
Die wiederholten Piratenüberfälle vor Somalia einerseits und der Verlust einer Werkzeugtasche bei einem Außeneinsatz an der Internationalen Raumstation ISS andererseits bieten dem Leser einen Einstieg in eins der beiden Themen.
Über komplexe Querverbindungen kann er dann erfahren, dass die beiden Themen eben doch durchaus logisch miteinander in Verbindung gebracht werden können.
Die Grafik erinnert stark an die optische Darstellung komplexer Sachverhalte, wie sie von der Mindmapping-Methode bekannt ist. Durch eine aufwändige Falttechnik kann sie vom Leser auf einen Blick erfasst werden.
Passend zu den ausgewählten Themen durchziehen großformatige Bilder das Magazin.
Kontakt
Diplom-Designer Carsten Altmann
c/o TipTopExpress
Heidelbergerfaßgasse 5-7
55116 Mainz
mail:
skype: carsten.altmann
"Crimetime" Animation 2008
Alternativer Trailer für die Krimireihe crimetime des ZDF.
(Studentisches Projekt; nicht für die Veröffentlichung konzipiert)
"Myetzko" Film 2008
Gemeinschaftsprojekt mit
Robert Meyer
Verfilmung des Comics Ogoniok und Myetzko von Sergio Toppi
Um die Vielschichtigkeit des Genres Comicverfilmung auszuloten und hervorzuheben, haben wir hier intensiv mit der Vermischung von Zeichentrick, Computeranimation und Filmsequenzen experimentiert.
"qbridge" Installation 2008
Gemeinschaftsprojekt mit
Robert Meyer,
Pascal Schneider,
Bernd Güssbacher und
Kristin Hetze
qbridge ist eine Lichtinstallation, die für das Lichtkulturfestival Luminale in 2008 am Mainzer Hauptbahnhof platziert wurde.
Sie bestand aus 50 Wassertanks, die nach einer bestimmten Choreografie individuell die Farbe wechselten, wobei hier das gesamte Farbspektrum zur Verfügung stand. Besucher konnten in die Installation hineingehen und über berührungssensitive Matten in die Farbchoreografie eingreifen.
Die Lichtsteuerung wurde mit vvvv umgesetzt, die Sensorik mit Arduino.
"Letris" Interaktiv 2008
Gemeinschaftsprojekt mit Innenarchitekturstudenten der FH Mainz
Ebenfalls für das Lichtkulturfestival Luminale in 2008 wurde eine auf LED-Leuchten basierende Medienfassade für den FH-Standort Holzstraße in Mainz entwickelt.
Mit dem LED-System wurde eine 9x23-Pixelmatrix an der Fassade des Gebäudes angebracht. Auf dieser Matrix konnten Besucher mit einem Laserpointer das Computerspiel Tetris spielen. Während mehrerer Pausen wurden auf der Fläche verschiedene Videos in einer zufälligen Reihenfolge abgespielt.
Die Steuerung des Spiels und der Videoplayer wurden in vvvv programmiert.
"Afixation" Installation 2008
Diese Projektion habe ich für das Musiktheaterstück Afixation - Visualisierte Musik entwickelt, das im Februar 2008 im Rahmen der musik-theater-werkstatt des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden aufgeführt wurde.
Die Projektion beginnt damit, dass sich ein dreistöckiges Haus nach und nach im Querschnitt aufbaut, bis der Zuschauer schließlich von vorne in sechs Zimmer blickt. In diese Räume werden nun Personen projiziert, die alltäglichen häuslichen Tätigkeiten wie Fernsehen, Staubsaugen oder Putzen nachgehen. Geführt wird die Projektion von Musik, die in engem assoziativen Zusammenhang steht mit der Geräuschkulisse in einem Mietshaus und dadurch eine Atmosphäre nachbarschaftlichen Miteinanders entstehen lässt.
Einsatz, Dauer und Reihenfolge der Protagonisten in den einzelnen Räumen stehen keineswegs fest, sondern können manuell beliebig abgerufen werden und auch simultan projiziert werden.
"Wilson - a ball's life" Animation 2007
Dieser kleine Animationsfilm setzt sich mit der Frage auseinander, wie es einem Tennisball ergeht, der seinem ersten Einsatz entgegenfiebert und dann erkennen muss: Nicht jedes Spiel wird mit Schlägern über ein Netz gespielt!
"b-ball" Film 2007
Not macht erfinderisch.
be your vj! Interaktiv 2007
be your vj! ist die Konzeption für eine interaktive Projektion im Rahmen eines multimedialen Öffentlichkeitsauftritts der Drogenberatungsinitiative Alice-Project.
Alice-Project berät in Schulen, Clubs und auf Festivals über Drogen und betreibt spielerische Aufklärung, die stark eingebettet ist in den kulturellen Kontext der Clubszene.
Die Projektion ist konzipiert als ein Baustein von mehreren Corporate-Design-Elementen und verfolgt den Zweck, das Beratungs- und Aufklärungsangebot zu kommunizieren und dabei über die Möglichkeiten herkömmlicher Medien (Flyer, Visitenkarte, Homepage) hinauszugehen. Platziert wird sie in ein beliebiges Clubumfeld. Zuschauer können per optischem Tracking verschiedene Videos, Grafiken und Storytellingparts steuern - ähnlich dem, was ein VJ in einem Club tut. Realisiert wird dies mit einer Visitenkarte von Alice-Project, die der Zuschauer vor der Projektion bewegt: Der Marker ist das auf der Karte abgedruckte Logo.
Den Storytellingparts kommt dabei eine besondere inhaltliche Bedeutung zu. Bildlich an Schlüsselszenen aus dem Kinderbuch Alice im Wunderland angelehnt wird hier über verschiedene Drogen aufgeklärt. Dies geschieht über kurze Texte, die erscheinen, wenn bestimmte grafische Elemente angesteuert werden.
Videos und Grafiken sind in vvvv realisiert; Storytellingparts in Flash.
stereoslicer Interaktiv 2006
Gemeinschaftsprojekt mit
Robert Meyer,
Seweryn Zelazny und Miguel Schoppa
stereoslicer ist eine in Flash programmierte dreidimensionale Soundumgebung. Verschiedene Sounds können frei im Raum angeordnet und miteinander kombiniert werden, wodurch räumliche Klangteppiche erschaffen werden.
Soweit nicht anders angegeben, unterliegen die hier gezeigten Arbeiten und Medien dem Urheberrecht von Carsten Altmann.
Alle Texte von Uta Ahrens-Botzong